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WorkWritten by Barbara, 28 Nov 2007 09:30 pm

An dieser Stelle mal wieder ein kleines Update aus der Welt der Verhaltenskundler. Nachdem ich heute mal wieder einen Angst-aggressiven Hund behandelt habe und auch eine Katze, die seit zwei Jahren nachts immer laut miaut und heult, habe ich mal geschaut, wieviele Fälle ich bisher hier gesehen habe. Wenn man alle Fälle zusammenzählt (inklusive ein paar Fernkonsultationen), dann war ich nun an schon über 800 Fällen beteiligt. Das ist schon ziemlich beeindruckend und auch für die USA nicht ganz selbstverständlich. Es erklärt aber ganz gut, warum ich so viel Zeit mit Follow-up verbringe und so wenig Zeit mit Forschung! Merke: Viele Klienten = viel Follow-up.

WorkWritten by Barbara, 21 Sep 2007 06:24 pm

Gestern haben eine Kollegin und ich eine lustige Email von einer Klientin bekommen. Sie war zu einer Verhaltensberatung mit ihren drei Dackeln gekommen, die untereinander aggressiv waren. Wir haben die Rangordnung geklärt, und damit ist das Problem sofort deutlich besser geworden. Die Besitzerin hatte uns in besagter Email die Antworten einer Tierkommunikatorin weitergeleitet, die mit den Hunden aus der Ferne “gesprochen” hatte. Das sieht dann so aus:

Kommunikatorin: Wie geht es Dir diese Woche?
Hund X: Besser…. fühle mich leichter….viel zu tun… erleichtert
Kommunikatorin: Was hältst Du nun von Hund Y?
Hund X: Ist mein Freund….trotzdem passe ich auf… jeder verhätschelt ihn
Kommunikatorin: Warum hast Du wieder angefangen, Dich unter dem Sofa zu verstecken?
Hund X: Muss mich vor lauten und fliegenden Dingen verstecken… muss manchmal alleine sein

etc.

Naja, die meisten Leute mögen ihre Tiere wirklich sehr. Als schöne Geste kann man hier an der Uniklinik seinem Tier ein Denkmal setzten. Gegen eine entsprechende Spende für einen Fonds zur Behandlung von Tieren, deren Besitzer sich die Behandlung nicht leisten können, kann man eine kleine personalisierte Kachel an der Aussenwand der Klinik anbringen lassen. So wie diese hier zum Beispiel:

WorkWritten by Barbara, 29 Sep 2006 07:05 pm

Am Mittwoch war mal wieder ein Fernseh-Team in der Klinik, um meinen Chef bei der Arbeit zu filmen und anschließend ein Interview mit ihm zu führen. (Infos zu seinem letzten Fernseh-Auftritt an anderer Stelle in diesem Blog.) Morgen in der Früh ist das Ganze dann landesweit in der Morgenshow Good Morning America zu sehen. Hoffentlich haben sie mich, die Assistentin im Hintergrund, da rausgeschnitten!

WorkWritten by Barbara, 24 Aug 2006 06:43 pm

Heute mal wieder ein kleines Update aus meinem Arbeitsalltag. Immer wenn ich mit einem Patienten in den hinteren Klinik-Bereich gehe zur Blutnahme, dann schauen immer alle Studenten und Ärzte ganz genau welchen verhaltensauffälligen Hund ich dabei habe. Wenn es ein kleiner, kuscheliger Hund ist, dann sagen immer alle: “Oh wie süüüüss, was für ein Problem hat er denn?” Wenn ich allerdings so wie heute einen putzigen Hund mit Maulkorb an der Leine habe, dann machen mir immer alle sofort Platz, stellen keine Fragen und wollen nicht streicheln ;-) . Verstehe gar nicht wieso.

WorkWritten by Barbara, 11 May 2006 06:39 pm

Die Kälber und Lämmer hier sind schon groß und seit ein paar Tagen sind sie mit ihren Müttern auf der Weide. Die Umgebung des tiermedizinischen Campus hier sieht aus wie eine Postkartenidylle. Nur das Alpaka in der Schafherde ist etwas ungewöhnlich.

Jeden Morgen fahre ich an den Koppeln vorbei und weiche Eichhörnchen und manchmal tieffliegenden Truthühnern aus. Ich fange an immer mehr eigene Fälle zu bearbeiten und assistiere in allen anderen Fällen. Diese Woche war ganz interessant und wir hatten vom Pitbull der aggressiv gegen andere Hunde ist, über einen Dackel mit Trennungsangst, einen Zwergpudel der seine Besitzerin beißt, bis hin zum Schäferhund der seinen eigenen Schwanz jagt so ziemlich alles was es an Verhaltensproblemen in der Hundewelt gibt. Der größte Unterschied zu Deutschland in Bezug auf die Behandlung der Fälle ist, dass die Leute medikamentöser Unterstützung der Verhaltenstherapie gegenüber extrem aufgeschlossen sind, beziehungsweise sie unbedingt wollen - schließlich nahmen oder nehmen die meisten selbst Psychopharmaka. Einer von den Apothekern an der Uni fragt mich immer :”Ya treatin’ craazy dogs agayn?” wenn ich ein Rezept ausstelle.

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