Hier geht’s um Roland und Barbara, die sich auf den Weg nach Amerika aufmachen.
Primärer Auslöser dieser Webseite: ein Angebot von meiner Firma msg systems, zu unserer amerikanischen Zweigstelle zu wechseln (als SAP Tech Senior Consultant something). Das läuft im Rahmen einer Quasi-Entsendung - es gibt also einen dreiseitigen Vertrag zwischen mir, der deutschen Firma und der amerikanischen, und die ganze Aktion ist erstmal auf zwei Jahre limitiert, mit Option auf Verlängerung.
Die wichtige Frage natürlich: wo verschlägt es uns hin? Antwort: nach (oder in die Gegend um) Princeton, im Bundesstaat New Jersey. Das ist jenes Princeton mit der Ivy League-Universität, viel Wald und sagenhaften 30,000 Einwohnern. Allerdings sind Manhattan, Philadelphia und der Atlantik nur ca. eine Stunde entfernt.
Um noch ne Frage zu beantworten: ich (Roland) habe momentan ein sogenanntes E1-Visum (Specialist, Treaty Trader Category), das für 5 Jahre gültig ist, aber an die Firma gebunden ist. E1-Visa sind mehr oder weniger für Entsendungen zugeschnitten, wenn die Zweiggesellschaft der deutschen Firma schon einige Zeit existiert und einen gewissen Umsatz macht.
A propos: Lebensgemeinschaften gelten in den USA nicht. Deshalb brauche ich (Barbara) mein eigenes Visum. Ohne Job kein Visum. Nach langem Suchen und vielen vielen vielen Emails und ein paar Vorstellungsgesprächen habe ich es endlich geschafft, einen passenden Job zu ergattern, und zwar an der Tufts University. Das Visum mit dem ich in den Staaten bin ist ein sogenanntes H-1B-Visum (speciality occupations). Die Uni musste dafür nachweisen, dass sie keinen gleich- oder höherwertig qualifizierten Amerikaner für diesen Job bekommen hat.
Da ich leider keinen Job in der Umgebung von Princeton gefundne habe, werden wir eine Wochenendbeziehung führen müssen. Meine neue Wirkungsstätte ist in North grafton, einem kleinen Ort in Massachusetts, nahe der Großstadt Worcester und eine Stunde westlich von Boston.